Die Kosten einer BAFA-geförderten Beratung bestehen aus dem vereinbarten Honorar, möglichen Auslagen und der Umsatzsteuer. Die Förderung reduziert nicht automatisch die Rechnung: Das Unternehmen bezahlt zunächst vollständig und erhält den Zuschuss nach erfolgreicher Prüfung. Bei einer Bemessungsgrundlage von bis zu 3.500 Euro ergeben sich bei 50 Prozent maximal 1.750 Euro und bei 80 Prozent maximal 2.800 Euro Zuschuss.

Dieser Leitfaden richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, Hotels, Gastronomiebetriebe und Angehörige der freien Berufe, die BAFA Beratung Kosten zuverlässig einordnen möchten. Er verbindet die offizielle Verfahrenslogik mit praktischen Hinweisen für Planung, Dokumentation und Zusammenarbeit mit einem Beratungsunternehmen.

Die BAFA-Berater sind ein unabhängiges Beratungsangebot und keine Behörde. Eine Registrierung als Beratungsunternehmen ersetzt keine Förderentscheidung. Deshalb finden Sie hier keine Fördergarantie, sondern eine belastbare Orientierung auf Grundlage der derzeit veröffentlichten Informationen für 2026.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

Wie setzt sich das Beratungshonorar zusammen?

Ein seriöses Angebot trennt Beratungsleistung, mögliche Reisekosten, sonstige Auslagen, Umsatzsteuer und zusätzliche Umsetzungsleistungen. Für die Förderprüfung muss nachvollziehbar sein, welche individuelle Analyse und welche Empfehlungen das Honorar umfasst.

Für die Praxis der BAFA Beratung Kosten ist diese Unterscheidung entscheidend: Pauschale Gesamtpreise ohne Leistungsabgrenzung machen die wirtschaftliche und förderrechtliche Prüfung unnötig schwer. Unternehmen sollten die Förderung deshalb nicht als automatischen Preisnachlass behandeln, sondern als geregeltes Verfahren mit eigener Dokumentation und abschließender Prüfung.

Empfohlenes Vorgehen

Verlangen Sie ein Angebot mit Beratungsziel, Arbeitsschritten, Ergebnissen, Zeitraum und Kostenbestandteilen. Halten Sie Entscheidung, Zuständigkeit und verwendete Unterlagen schriftlich fest. So lassen sich Rückfragen schneller beantworten und interne Missverständnisse vermeiden.

Praxisbeispiel aus der Hotellerie

Ein Hotel lässt Strategieanalyse und spätere technische Einrichtung einer Software getrennt anbieten. Das Beispiel zeigt, wie sich die formalen Anforderungen mit einer sinnvollen betrieblichen Planung verbinden lassen. Entscheidend bleibt, dass Beratung, Umsetzung und gegebenenfalls weitere Förderprojekte inhaltlich sowie finanziell nachvollziehbar getrennt werden.

Was bedeutet die Bemessungsgrundlage von 3.500 Euro?

Die Bemessungsgrundlage begrenzt den Teil der anerkannten Beratungskosten, auf den der Prozentsatz angewandt wird. Eine Beratung darf teurer sein, doch der übersteigende Betrag erhöht den Zuschuss nicht.

Für die Praxis der BAFA Beratung Kosten ist diese Unterscheidung entscheidend: Die Formulierung bis zu 3.500 Euro Förderung wäre falsch; 3.500 Euro sind die maximale Bemessungsgrundlage, nicht der Zuschuss. Unternehmen sollten die Förderung deshalb nicht als automatischen Preisnachlass behandeln, sondern als geregeltes Verfahren mit eigener Dokumentation und abschließender Prüfung.

Empfohlenes Vorgehen

Rechnen Sie immer Beratungspreis, anrechenbare Grundlage, Fördersatz und Eigenanteil getrennt. Halten Sie Entscheidung, Zuständigkeit und verwendete Unterlagen schriftlich fest. So lassen sich Rückfragen schneller beantworten und interne Missverständnisse vermeiden.

Praxisbeispiel aus der Hotellerie

Bei 5.000 Euro Honorar bleibt der Zuschuss auf die maximal berücksichtigte Grundlage begrenzt. Das Beispiel zeigt, wie sich die formalen Anforderungen mit einer sinnvollen betrieblichen Planung verbinden lassen. Entscheidend bleibt, dass Beratung, Umsetzung und gegebenenfalls weitere Förderprojekte inhaltlich sowie finanziell nachvollziehbar getrennt werden.

Wie hoch ist der Eigenanteil bei 50 Prozent?

Bei voll ausgeschöpfter Bemessungsgrundlage von 3.500 Euro beträgt der rechnerische Zuschuss 1.750 Euro. Der verbleibende förderfähige Honoraranteil liegt ebenfalls bei 1.750 Euro; hinzu kommen nicht geförderte Beträge und regelmäßig die Umsatzsteuer.

Für die Praxis der BAFA Beratung Kosten ist diese Unterscheidung entscheidend: Nur den prozentualen Eigenanteil zu nennen, verschleiert mögliche Kosten oberhalb der Bemessungsgrundlage. Unternehmen sollten die Förderung deshalb nicht als automatischen Preisnachlass behandeln, sondern als geregeltes Verfahren mit eigener Dokumentation und abschließender Prüfung.

Empfohlenes Vorgehen

Erstellen Sie eine vollständige Brutto-Liquiditätsrechnung statt nur einer Zuschussrechnung. Halten Sie Entscheidung, Zuständigkeit und verwendete Unterlagen schriftlich fest. So lassen sich Rückfragen schneller beantworten und interne Missverständnisse vermeiden.

Praxisbeispiel aus der Hotellerie

Ein Berliner Hotel berücksichtigt neben 1.750 Euro rechnerischem Honorar-Eigenanteil auch Steuer und optionale Umsetzung. Das Beispiel zeigt, wie sich die formalen Anforderungen mit einer sinnvollen betrieblichen Planung verbinden lassen. Entscheidend bleibt, dass Beratung, Umsetzung und gegebenenfalls weitere Förderprojekte inhaltlich sowie finanziell nachvollziehbar getrennt werden.

Wie hoch ist der Eigenanteil bei 80 Prozent?

Bei 3.500 Euro Bemessungsgrundlage ergeben 80 Prozent rechnerisch 2.800 Euro Zuschuss. Der verbleibende förderfähige Anteil beträgt 700 Euro. Ob 80 Prozent gelten, richtet sich nach dem Standort der beratenen Betriebsstätte und den regionalen Ausnahmen.

Für die Praxis der BAFA Beratung Kosten ist diese Unterscheidung entscheidend: Ein Firmensitz in einem Bundesland genügt bei mehreren Betriebsstätten nicht immer für die richtige Zuordnung. Unternehmen sollten die Förderung deshalb nicht als automatischen Preisnachlass behandeln, sondern als geregeltes Verfahren mit eigener Dokumentation und abschließender Prüfung.

Empfohlenes Vorgehen

Prüfen Sie die konkrete Betriebsstätte und dokumentieren Sie, welcher Standort beraten wird. Halten Sie Entscheidung, Zuständigkeit und verwendete Unterlagen schriftlich fest. So lassen sich Rückfragen schneller beantworten und interne Missverständnisse vermeiden.

Praxisbeispiel aus der Hotellerie

Ein privat geführtes Hotel in Brandenburg wird anders eingeordnet als eine Berliner Verwaltungsadresse. Das Beispiel zeigt, wie sich die formalen Anforderungen mit einer sinnvollen betrieblichen Planung verbinden lassen. Entscheidend bleibt, dass Beratung, Umsetzung und gegebenenfalls weitere Förderprojekte inhaltlich sowie finanziell nachvollziehbar getrennt werden.

Welche Rolle spielt die Umsatzsteuer?

Die Umsatzsteuer ist nach den allgemeinen Programminformationen nicht Teil der förderfähigen Beratungskosten. Das Unternehmen begleicht die Rechnung einschließlich Umsatzsteuer. Ob und wie Vorsteuer gezogen werden kann, ist eine steuerliche Frage und keine Förderberatung.

Für die Praxis der BAFA Beratung Kosten ist diese Unterscheidung entscheidend: Eine pauschale Aussage zur endgültigen Steuerbelastung kann bei Kleinunternehmen oder besonderen Tätigkeiten falsch sein. Unternehmen sollten die Förderung deshalb nicht als automatischen Preisnachlass behandeln, sondern als geregeltes Verfahren mit eigener Dokumentation und abschließender Prüfung.

Empfohlenes Vorgehen

Lassen Sie die umsatzsteuerliche Behandlung bei Unsicherheit steuerlich prüfen. Halten Sie Entscheidung, Zuständigkeit und verwendete Unterlagen schriftlich fest. So lassen sich Rückfragen schneller beantworten und interne Missverständnisse vermeiden.

Praxisbeispiel aus der Hotellerie

Ein vorsteuerabzugsberechtigtes Hotel betrachtet Liquiditätsabfluss und spätere Vorsteuer getrennt. Das Beispiel zeigt, wie sich die formalen Anforderungen mit einer sinnvollen betrieblichen Planung verbinden lassen. Entscheidend bleibt, dass Beratung, Umsetzung und gegebenenfalls weitere Förderprojekte inhaltlich sowie finanziell nachvollziehbar getrennt werden.

Warum muss das Unternehmen vorfinanzieren?

Das Programm arbeitet mit einem nachgelagerten Nachweisverfahren. Die vollständige Zahlung belegt, dass die Beratung tatsächlich beauftragt und bezahlt wurde. Danach werden Bericht und weitere Nachweise geprüft.

Für die Praxis der BAFA Beratung Kosten ist diese Unterscheidung entscheidend: Eine Abtretung oder direkte Verrechnung darf nicht einfach unterstellt werden. Unternehmen sollten die Förderung deshalb nicht als automatischen Preisnachlass behandeln, sondern als geregeltes Verfahren mit eigener Dokumentation und abschließender Prüfung.

Empfohlenes Vorgehen

Sichern Sie die Liquidität vor Vertragsabschluss und planen Sie keine sofortige Zuschusszahlung ein. Halten Sie Entscheidung, Zuständigkeit und verwendete Unterlagen schriftlich fest. So lassen sich Rückfragen schneller beantworten und interne Missverständnisse vermeiden.

Praxisbeispiel aus der Hotellerie

Die Geschäftsführung legt den Rechnungsbetrag in der Liquiditätsvorschau für den Abschlussmonat zurück. Das Beispiel zeigt, wie sich die formalen Anforderungen mit einer sinnvollen betrieblichen Planung verbinden lassen. Entscheidend bleibt, dass Beratung, Umsetzung und gegebenenfalls weitere Förderprojekte inhaltlich sowie finanziell nachvollziehbar getrennt werden.

Welche Zusatzkosten sind nicht automatisch gefördert?

Software, Programmierung, Werbebudget, Agenturproduktion, Schulungen ohne Beratungscharakter oder dauerhafte operative Betreuung sind nicht allein deshalb förderfähig, weil sie im Anschluss an eine Beratung entstehen.

Für die Praxis der BAFA Beratung Kosten ist diese Unterscheidung entscheidend: Vermischte Rechnungen können die Abgrenzung des förderfähigen Beratungsanteils erschweren. Unternehmen sollten die Förderung deshalb nicht als automatischen Preisnachlass behandeln, sondern als geregeltes Verfahren mit eigener Dokumentation und abschließender Prüfung.

Empfohlenes Vorgehen

Bestellen und berechnen Sie Beratung und Umsetzung separat. Halten Sie Entscheidung, Zuständigkeit und verwendete Unterlagen schriftlich fest. So lassen sich Rückfragen schneller beantworten und interne Missverständnisse vermeiden.

Praxisbeispiel aus der Hotellerie

Nach der Prozessberatung entscheidet das Hotel unabhängig über PMS-Lizenzen und Implementierung. Das Beispiel zeigt, wie sich die formalen Anforderungen mit einer sinnvollen betrieblichen Planung verbinden lassen. Entscheidend bleibt, dass Beratung, Umsetzung und gegebenenfalls weitere Förderprojekte inhaltlich sowie finanziell nachvollziehbar getrennt werden.

Wie vergleicht man Beratungsangebote fair?

Der niedrigste Preis ist nicht automatisch das wirtschaftlichste Angebot. Entscheidend sind Branchenkenntnis, Qualität der Analyse, persönliche Durchführung, konkrete Ergebnisse, Förderkonformität und Umsetzbarkeit der Empfehlungen.

Für die Praxis der BAFA Beratung Kosten ist diese Unterscheidung entscheidend: Ein billiges Standardpapier kann trotz Zuschuss keinen betrieblichen Nutzen erzeugen. Unternehmen sollten die Förderung deshalb nicht als automatischen Preisnachlass behandeln, sondern als geregeltes Verfahren mit eigener Dokumentation und abschließender Prüfung.

Empfohlenes Vorgehen

Vergleichen Sie Leistungsumfang, Methoden, Berichtstiefe, Referenzen und Gesamtkosten anhand derselben Kriterien. Halten Sie Entscheidung, Zuständigkeit und verwendete Unterlagen schriftlich fest. So lassen sich Rückfragen schneller beantworten und interne Missverständnisse vermeiden.

Praxisbeispiel aus der Hotellerie

Zwei Angebote werden nicht nur nach Tagessatz, sondern nach erwarteter Entscheidungsgrundlage bewertet. Das Beispiel zeigt, wie sich die formalen Anforderungen mit einer sinnvollen betrieblichen Planung verbinden lassen. Entscheidend bleibt, dass Beratung, Umsetzung und gegebenenfalls weitere Förderprojekte inhaltlich sowie finanziell nachvollziehbar getrennt werden.

Checkliste für Unternehmen

  1. Beratungsbedarf definieren: Beschreiben Sie das unternehmerische Problem, nicht nur den gewünschten Zuschuss.
  2. Unternehmen prüfen: Rechtsform, Betriebsstätte, Mitarbeiter, Umsatz, Bilanzsumme und Beteiligungen müssen zusammenpassen.
  3. Förderhistorie ordnen: Bewahren Sie Anträge, Informationsschreiben, Stornierungen und De-minimis-Bescheinigungen zentral auf.
  4. Beraterstatus kontrollieren: Das Beratungsunternehmen muss für das Programm registriert und fachlich geeignet sein.
  5. Angebot abgrenzen: Ziel, Analyse, Empfehlungen, Bericht, Honorar und nicht förderfähige Umsetzung werden getrennt dargestellt.
  6. Maßnahmebeginn abwarten: Starten Sie keine förderrelevante Beratung vor der erforderlichen Rückmeldung.
  7. Projekt dokumentieren: Termine, Datenbasis, Erkenntnisse und Entscheidungen müssen zum individuellen Beratungsbericht passen.
  8. Rechnung vollständig bezahlen: Planen Sie den Liquiditätsbedarf einschließlich Umsatzsteuer und möglicher Zusatzkosten.
  9. Verwendungsnachweis fristgerecht einreichen: Kontrollieren Sie Bericht, Rechnung, Zahlung und Erklärungen im Vier-Augen-Prinzip.
  10. Unterlagen archivieren: Halten Sie die Förderakte auch nach Abschluss für Rückfragen verfügbar.

Warum das Thema für Hotels besonders relevant ist

Hotels verbinden Immobilien, Personal, Vertrieb, digitale Systeme und tägliche Gästekontakte. Dadurch wirken vermeintlich einfache Beratungsfragen schnell auf mehrere Gesellschaften, Standorte und Kostenarten. Ein neues Property-Management-System betrifft beispielsweise nicht nur Technik, sondern auch Prozesse, Daten, Rollen und Schulung. Eine Vertriebsberatung kann Schnittstellen zu Revenue Management, Website, Buchungsmaschine und Online-Reiseportalen besitzen.

Für eine förderfähige Unternehmensberatung sollte deshalb zuerst die betriebswirtschaftliche Frage abgegrenzt werden. Der Berater analysiert die aktuelle Situation, arbeitet Ursachen heraus und entwickelt konkrete Handlungsempfehlungen. Der spätere Softwarekauf, die Programmierung oder laufende operative Betreuung werden gesondert entschieden und beauftragt. Diese Trennung verbessert nicht nur die Förderfähigkeit, sondern auch die Steuerbarkeit des Projekts.

Privat geführte Hotels profitieren außerdem von einer realistischen Ressourcenplanung. Die beste Empfehlung bleibt wirkungslos, wenn niemand für Umsetzung, Datenpflege und Kontrolle verantwortlich ist. Ein guter Beratungsbericht enthält daher Prioritäten, Zuständigkeiten, Kennzahlen und eine umsetzbare Reihenfolge.

So bereiten Sie eine belastbare Einzelfallprüfung vor

Eine gute Vorprüfung beginnt mit einer eindeutigen Unternehmensidentität. Halten Sie vollständige Firmierung, Rechtsform, Anschrift der beratenen Betriebsstätte, Register- oder Steuernummer und eine dauerhaft erreichbare E-Mail-Adresse bereit. Ergänzen Sie eine verständliche Übersicht der Gesellschafter und verbundenen Unternehmen. Bei mehreren Hotels oder Betriebsgesellschaften muss erkennbar sein, welche Einheit Antragstellerin ist und welcher Standort tatsächlich beraten wird.

Im zweiten Schritt wird der Beratungsgegenstand konkretisiert. Aussagen wie Digitalisierung, Marketing oder Strategie sind zu breit. Beschreiben Sie stattdessen die beobachtete Ausgangslage, ihre wirtschaftlichen Folgen und die Entscheidung, die mithilfe der Beratung vorbereitet werden soll. Ein gutes Beratungsziel lautet beispielsweise: Analyse der manuellen Übergaben zwischen Reservierung, Front Office und Buchhaltung sowie Entwicklung eines priorisierten Sollprozesses. Damit wird deutlich, dass es um individuelle Analyse und Konzeption geht und nicht nur um den Verkauf einer Software.

Schließlich benötigt das Projekt eine realistische Zeit- und Liquiditätsplanung. Berücksichtigen Sie interne Termine, Datenzugang, Workshops, Berichtsabstimmung, vollständige Rechnungszahlung und Einreichung des Verwendungsnachweises. Benennen Sie eine verantwortliche Person im Unternehmen. Sie führt die Förderakte, koordiniert Rückfragen und stellt sicher, dass keine förderrelevante Leistung vor dem zulässigen Beginn erfolgt. Diese Vorbereitung schafft keine Garantie, verbessert aber die Qualität des Verfahrens und der späteren Beratung.

Entscheidungsfragen für Geschäftsführung und Projektleitung

Vor einer Entscheidung zu BAFA Beratung Kosten sollte die Geschäftsführung nicht nur fragen, ob eine Förderung grundsätzlich denkbar ist. Wichtiger ist, ob das Beratungsprojekt eine klar benannte wirtschaftliche oder organisatorische Herausforderung bearbeitet. Welche Entscheidung soll nach dem Projekt besser getroffen werden können? Welche Informationen fehlen heute? Woran erkennt das Unternehmen später, dass die Empfehlungen Wirkung entfalten? Solche Fragen verhindern, dass der Förderantrag zum Selbstzweck wird. Sie helfen außerdem, Angebot und Beratungsbericht aufeinander abzustimmen.

Eine zweite Gruppe von Fragen betrifft die Verantwortlichkeit. Wer darf im Namen des Unternehmens verbindliche Angaben machen? Wer stellt Zahlen aus Buchhaltung und Personalwesen bereit? Wer prüft Beteiligungsverhältnisse und frühere Beihilfen? Wer kontrolliert den fertigen Bericht und organisiert die vollständige Zahlung? Gerade bei inhabergeführten Hotels werden viele Rollen von wenigen Personen getragen. Das ist möglich, sollte aber ausdrücklich geplant werden. Ohne klare Zuständigkeit können Fristen, Rückfragen oder Dokumentversionen leicht übersehen werden.

Drittens ist die Abgrenzung zur Umsetzung zu klären. Eine Unternehmensberatung analysiert, bewertet und entwickelt Empfehlungen. Die anschließende Programmierung, Medienproduktion, Softwarelizenz, laufende Kampagnensteuerung oder dauerhafte Betriebsführung ist eine andere Leistung. Beide Teile können wirtschaftlich zusammengehören, sollten aber transparent beauftragt und berechnet werden. Dadurch bleibt nachvollziehbar, welche Kosten Gegenstand des Förderverfahrens sind und welche Investitionen das Unternehmen unabhängig davon trägt.

Viertens braucht das Unternehmen eine realistische Erfolgsmessung. Für ein Hotel können geeignete Kennzahlen etwa Bearbeitungszeit von Anfragen, Direktbuchungsanteil, Stornierungsquote, Deckungsbeitrag, Personaleinsatz oder Zahl manueller Übergaben sein. Nicht jede Beratung führt sofort zu messbarem Mehrumsatz. Häufig besteht der erste Nutzen in klaren Entscheidungen, standardisierten Abläufen oder einer belastbaren Investitionsreihenfolge. Diese Zwischenergebnisse sollten im Projektauftrag sichtbar werden.

Schließlich muss auch der Fall betrachtet werden, dass der Zuschuss geringer ausfällt oder nicht bewilligt wird. Ist das Projekt dann noch sinnvoll? Reicht die Liquidität für die vollständige Rechnung? Welche Maßnahmen können unabhängig von einer Förderung umgesetzt werden? Eine solche Szenarioplanung ist kein Misstrauen gegenüber dem Programm, sondern kaufmännische Sorgfalt. Sie schützt das Unternehmen vor Entscheidungen, die nur unter einer nicht garantierten Annahme tragfähig wären.

Häufige Fragen zu BAFA Beratung Kosten

Wie viel kostet eine BAFA-Beratung maximal?

Der Beratungspreis ist nicht auf 3.500 Euro begrenzt. Allerdings wird der Zuschuss nur bis zur geltenden maximalen Bemessungsgrundlage berechnet. Maßgeblich bleiben die aktuellen Programmunterlagen und die Prüfung des konkreten Einzelfalls.

Wie hoch ist der maximale Zuschuss?

Bei 50 Prozent sind es auf 3.500 Euro Grundlage maximal 1.750 Euro, bei 80 Prozent maximal 2.800 Euro. Eine Auszahlung ist nicht garantiert. Maßgeblich bleiben die aktuellen Programmunterlagen und die Prüfung des konkreten Einzelfalls.

Muss die Rechnung vollständig bezahlt werden?

Ja. Die vollständige Zahlung gehört zu den zentralen Nachweisen für den Verwendungsnachweis. Maßgeblich bleiben die aktuellen Programmunterlagen und die Prüfung des konkreten Einzelfalls.

Ist die Umsatzsteuer förderfähig?

Nach den Programminformationen gehört die Umsatzsteuer grundsätzlich nicht zu den förderfähigen Beratungskosten. Maßgeblich bleiben die aktuellen Programmunterlagen und die Prüfung des konkreten Einzelfalls.

Kann der Berater den Zuschuss vom Preis abziehen?

Die Förderung ist keine automatische Sofortgutschrift. Das beratene Unternehmen trägt zunächst die vollständige Rechnung und erhält den Zuschuss nach Prüfung. Maßgeblich bleiben die aktuellen Programmunterlagen und die Prüfung des konkreten Einzelfalls.

Sind Reisekosten immer förderfähig?

Die konkrete Behandlung richtet sich nach den aktuellen Richtlinien und der transparenten Rechnungsstellung. Sie sollten im Angebot eindeutig ausgewiesen werden. Maßgeblich bleiben die aktuellen Programmunterlagen und die Prüfung des konkreten Einzelfalls.

Fazit und nächster Schritt

BAFA Beratung Kosten lässt sich verlässlich einordnen, wenn Unternehmen Fakten, Zeitpunkte und Zuständigkeiten sauber dokumentieren. Entscheidend ist nicht die maximal beworbene Förderquote, sondern ein förderfähiges Projekt, das ein echtes betriebliches Problem löst und vollständig nachgewiesen werden kann.

Nutzen Sie den unverbindlichen Fördercheck, wenn Sie Standort, Unternehmensgröße und Beratungsziel vorab strukturieren möchten. Anschließend kann in einem persönlichen Erstgespräch geklärt werden, welche Unterlagen benötigt werden. Eine Förderzusage ist damit nicht verbunden.

Weiterführende Inhalte

Offizielle Quellen und Stand

Stand: 2. Oktober 2026. Autor: Tomislav Rubic, Diplom-Betriebswirt und BAFA-registrierter Unternehmensberater. Dieser Beitrag bietet allgemeine Informationen und keine Rechts-, Steuer- oder Fördergarantie. Bei Abweichungen sind die aktuelle Förderrichtlinie, die offiziellen BAFA-Unterlagen und die Entscheidung der zuständigen Stelle maßgeblich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

DIE BAFA BERATER
Datenschutz-Übersicht

Sie entscheiden, ob wir Google Analytics zur statistischen Auswertung unserer Website verwenden dürfen. Statistik ist standardmäßig ausgeschaltet. Ohne Zustimmung wird Google Analytics nicht geladen.

Ein notwendiges Cookie speichert Ihre Auswahl. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit über „Cookie-Einstellungen ändern“ mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.